Vorhang auf – Bühne frei.

6 Theatergruppen – 5 Museen – über 350 aktive Musiker – Kultur pur


Gerade in unserer Zeit nüchternen Nützlichkeits- und Effizienzdenkens ist es wichtig, auch einmal die sogenannten „weichen Standortfaktoren“ unserer Heimatstadt in den Blick zu nehmen. Denn schließlich braucht der Mensch nicht nur die Dinge des täglichen Bedarfs, sondern auch geistige Nahrung. Und in dieser Hinsicht hat Nabburg eine kulturelle Vielfalt zu bieten, die für eine Kleinstadt wirklich außerordentlich ist. „Kultur pur“ ist deshalb das zweite Schwerpunktthema in der Imagekampagne des Netzwerks Nabburg.

Sechs Theatergruppen, fünf Museen, mehr als 350 aktive Musiker – das sind nur die Eckdaten für die Bandbreite des Nabburger Kulturlebens, das noch viel mehr Facetten hat: Bücherei, Volkshochschule, bildende Kunst, die Kleinkunstbühne im Schmidt-Haus, Heimatpflege – um nur einige zu nennen – bieten viele Möglichkeiten für Anregung, Zerstreuung, Kreativität und Begegnung. Bereits seit 1992 würdigt die Stadt herausragende kulturelle Leistungen ihrer Bürger mit dem alljährlich verliehenen Nabburger Kulturpreis. Das hier gelebte Engagement ist umso höher zu bewerten, als die meisten Akteure ausschließlich ehrenamtlich tätig sind.

Die auf dem aktuellen Bild gezeigten Persönlichkeiten aus allen Bereichen des Nabburger Kulturlebens symbolisieren das gedeihliche Miteinander über das ganze Spektrum hinweg: von Volksmusik bis Rock, von Schwank bis Kabarett, von traditionell bis modern. Als Vorlage diente das legendäre Plattencover des achten Beatles-Studioalbums „Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band“ aus dem Jahr 1967. Dieses herausragende Werk in der Geschichte kunstvoller Plattencovergestaltung zeigt die „Fab Four“ im Kreis von 70 berühmten Persönlichkeiten, die die Beatles mit ihren Einflüssen mitgeprägt haben. Die psychedelische Gestaltung verweist auf den Beginn der Hippie-Ära, als sich junge Leute in aller Welt aufmachten, Neues zu entdecken und alternative Lebensentwürfe zu erproben. Ein halbes Jahrhundert nach dem „Sommer der Liebe“ wählten die Nabburger Netzwerker das „Sgt. Pepper“-Cover nicht nur wegen seiner Bekanntheit für ihre Imagekampagne aus, sondern auch, weil es sich mit seiner peppigen Buntheit und der Vielzahl der abgebildeten Personen gut dazu eignet, die Mannigfaltigkeit des Nabburger Kulturbetriebs darzustellen.

Schon die Koordination eines Fototermins für die 70 Beteiligten war eine Herausforderung, aber auch das „Shooting“ selbst verlangte den Models einiges ab: Es dauerte eine ganze Weile, bis sie in der Gymnasiumsturnhalle, auf zweckentfremdeten Turngeräten stehend, perfekt platziert waren. Für den blumig gestalteten Vordergrund wurde ein separates Bild in der Gärtnerei Ritschel geschossen, wo die Netzwerker dankenswerterweise nahezu freie Hand in den Gewächshäusern hatten, als es daran ging, in stundenlanger Arbeit den Schriftzug „Nabburg“ aus Pflanzen zu gestalten: „Flower Power“ im wahrsten Wortsinn – und passendes Sinnbild für das blühende Nabburger Kulturleben.


Obere Reihe von links:
Renate Gresser (NABburgtheater, Woodpop), Monika Nosseck (Kirchenchor), Silvia Waldhier (Kirchenchor), Gertraud Richthammer (Kirchenchor), Marie Pieler (Jugendblaskapelle), Christa Haubelt-Schlosser (Stadtmuseum Zehentstadel), Helga Dümler (Kirchenchor), Doris Hofmann (Landestheater Oberpfalz), Ursula Luber (Kirchenchor), Dr. Birgit Angerer (Oberpfälzer Freilandmuseum), Heidi Eckl (Jugendtreff), Edith Wilhelm (Bücherei St. Johannes), Hermann Erl (Kirchenchor), Laura Maier (The Nasty Royals), Samuel Weigl (The Nasty Royals), Martina Grimm (VHS), Laura Maibeck (Jugendblaskapelle), Josef Ferstl (Jugendblaskapelle), Alexander Ferstl (Jugendblaskapelle)

2. Reihe von Links:
Reinhard Westiner (Schmidt-Haus), Jutta Gebhardt (NABburgtheater), Claudia Uhlig (effata), Jusi Luber (ollie&dieBLINDEN), Wolfgang Grosser (ollie&dieBLINDEN), Ollie Graf (ollie&dieBLINDEN), Christian Hoferer (ollie&dieBLINDEN, Woodpop), Edi Duschner (ollie&dieBLINDEN), Tanja Raab (Bücherei St. Johannes), Elfriede Jauernig (Bücherei St. Johannes), Leon Wittenzellner (The Nasty Royals), Felix Bauer (The Nasty Royals), Cosima Wittenzellner (NABburgtheater), Lukas Lassmann (The Nasty Royals)

3. Reihe von Links:
Ute Czichon (NABburgtheater, Woodpop),  Kurt Engelhardt (Heimatpfleger für Archäologie), Irene Lobinger (Diendorfer Waschweiber), Corinna Schärtl (Diendorfer Waschweiber), Gerlinde Weber (Diendorfer Waschweiber), Madlen Krause (Diendorfer Waschweiber), Christine Schärtl (Diendorfer Waschweiber), Anneliese Anzer (Diendorfer Waschweiber), Erna Raab (Diendorfer Waschweiber), Monika Kalb (Diendorfer Waschweiber), Marianne Erbauer (Diendorfer Waschweiber), Dagmar Boyer (Diendorfer Waschweiber), Bernd Hoffmann (Landestheater Oberpfalz), Irene Horn (Diendorfer Waschweiber), Anita Ruhland (Diendorfer Waschweiber), Wulf-Dieter Hörmann (Nabburger Männerchor)

Untere Reihe von Links:
Wolfgang Engel (ollie&dieBLINDEN, NABburgtheater), Ernst Thomann (Heimatpfleger für Archäologie), Elena Willecke (Jugendblaskapelle), Ronja Daubenspeck (Kinderchor), Marlene Zweck (Jugendblaskapelle), Walter Elberskirch (Theatergruppe Kolping, Woodpop), Maja Daubenspeck (Kinderchor), Claudia Lohmann (Landestheater Oberpfalz), Annika Baierl (Kinderchor), Peter Maier (Woodpop), Gerald Igl (NABburgtheater), Jürgen Nimbs (Die Ochsen), Melanie Ferstl (Jugendblaskapelle), Philip Seifert (The Nasty Royals), Jonathan Brell (Kirchenmusiker), Rudolf Zitzmann (Nabburger Männerchor), Miriam Baierl (Kinderchor), Arnold Richthammer (Nabburger Männerchor), Letitia Daubenspeck (Kinderchor), Paul Schinner (Bildhauer/Maler), Tine Fiala (Woodpop)



Foto: Klaus Kurz, www.klauskurz.de
Grafik / Internet / Soziale Medien: Wolfgang Engel, www.plan-g.de
Text: Hubertus Stumpf
Maske: StylingAtelier Tanja Ficht, www.stylingatelier.de
Künstlerische Unterstützung: Christian Sylla, JAS Gymnasium Nabburg

Ganz besonders danken wir:
Dem JAS Gymnasium Nabburg für die Möglichkeit der Benutzung der Turnhalle, der Gärtnerei Erich Ritschel für die Pflanzen und das tolle Treibhausfotostudio, dem Landestheater Oberpfalz für das Leihen einiger Kostüme, dem Architekturbüro Hermann Hösl für den Ausdruck der Trommelbeschriftung sowie allen die uns Requisiten geliehen haben und natürlich allen Models.

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