2 x 3 macht 4

8 Schulen – 3000 Schüler*innen | 2 Kindergärten – 180 Kinder

Angesichts zunehmenden Fachkräftemangels in vielen Branchen wird eine ganzheitliche Anwerbestrategie für gut ausgebildete Nachwuchskräfte immer wichtiger. Denn nicht nur Gehalt und Karriereaussichten geben bei der Arbeitsplatzwahl den Ausschlag, auch das Umfeld muss stimmen. Das gilt umso mehr, wenn ein Umzug ansteht und die Familie mitkommt. Im Mittelpunkt steht dann schnell die Frage: „Welche schulischen Möglichkeiten haben meine Kinder am neuen Wohnort?“ Als Stadt mit breitgefächertem Bildungsangebot hat Nabburg hier ganz klar eine Ausnahmestellung in der Region. Darum – und weil demnächst das neue Schuljahr beginnt – ist „Schule“ der Monatsschwerpunkt der Nabburger Imagekampagne im September.

Mit der Einrichtung eines Gymnasiums wurden vor 50 Jahren die Weichen für die Entwicklung Nabburgs zum modernen Schulstandort gestellt. Ein halbes Jahrhundert später verfügt die Stadt über nicht weniger als acht Schulen mit insgesamt rund 3000 Schülerinnen und Schülern – überaus bemerkenswert für einen Ort mit etwa 6000 Einwohnern. Neben Grund-, Mittel-, Real- und Berufsschule sowie Gymnasium gibt es hier ein Sonderpädagogisches Förderzentrum, eine Landwirtschaftsschule und eine Polizeischule. Dazu kommen zwei Kindergärten mit rund 180 Plätzen für die Kleinsten.

In diesem Umfeld findet jedes Kind den Ausbildungsweg, der seinen Interessen und Fähigkeiten entspricht und die Grundlagen für einen erfolgreichen Lebensweg legt, dies alles ohne weite Pendelstrecken zu weiterführenden Schulen und in einem – gemessen an Schulen in Ballungszentren – vergleichsweise behüteten Umfeld.

Davon profitieren nicht nur Schüler und Eltern, sondern auch die heimischen Betriebe, die hier sozusagen eine sprudelnde Quelle gut ausgebildeter junger Menschen als Fachkräftenachwuchs direkt vor der Haustür finden. Kooperationsprojekte örtlicher Unternehmen mit den Schulen tragen zur Gestaltung eines praxisbezogenen Unterrichts in den Schulen bei und helfen den Schülern bei der Berufsorientierung, gleichzeitig wecken die Firmen das Interesse der Schüler für die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten in der Region.

Doch natürlich geht es in der Schule nicht nur darum, möglichst gut für eine bestimmte nützliche Tätigkeit ausgebildet zu werden, es geht auch um individuelle Förderung und Persönlichkeitsbildung. Deshalb zeigt das neue Foto der Nabburger Netzwerker zum Themenschwerpunkt „Schule“ diesmal keine Gruppe, sondern eine Einzelperson: Die Nabburger Schülerin Anna Lohmann posiert hier in Anlehnung an die berühmte Szene aus „Pippi Langstrumpf  – Pippi lernt Plutimikation“ als aufmüpfiges Gör im Klassenzimmer. Mit den Geschichten um den rothaarigen Wirbelwind begründete die schwedische Schriftstellerin Astrid Lindgren (1907-2002) ihren Ruhm und schrieb sich für immer in die Herzen der großen und kleinen Kinder in aller Welt.

Das Wichtigste beim „Shooting“ war es diesmal, jemanden zu finden, der vor der Kamera frisch und unbekümmert agiert. Anna Lohmann mit ihrer Erfahrung als junge Laiendarstellerin am Landestheater Oberpfalz war dafür genau die Richtige. Das Schmidt-Haus in der Altstadt lieferte den Hintergrund, alte Schulbänke aus Privatbesitz die passenden Requisiten. „Technische“ Herausforderung war diesmal vor allem die Pippi-Langstrumpf-gerechte Gestaltung der Frisur. Doch Friseurmeisterin Melanie Ferstl wusste einen Trick, um die Zöpfe entgegen der Schwerkraft in Position zu halten: Es wurde einfach ein Stück Draht mit eingeflochten, damit die Haarteile auch schön widerspenstig in die Luft ragen – passendes Symbol für die uralte Spannung zwischen Aufbegehren und Anpassung, wie sie von jeder Schülergeneration neu erlebt wird.


Pippi Langstrumpf: Anna Lohmann



Foto: Klaus Kurz, www.klauskurz.de
Grafik / Internet / Soziale Medien: Wolfgang Engel, www.plan-g.de
Text: Hubertus Stumpf
Maske: StylingAtelier Tanja Ficht, www.stylingatelier.de
Frisur: Melanie Rosa Ferstl, www.netzwerknabburg.de/melanie-rosa-ferstl/
Künstlerische Unterstützung: Christian Sylla, JAS Gymnasium Nabburg

Ganz besonders danken wir:
Dem Forum Nabburg für das temporäre Fotostudio, dem Landestheater Oberpfalz für Teile des Kostüms, allen die uns Requisiten geliehen haben und natürlich dem Model.

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